Kraftwerk Schächental als stabile Säule der Urner Energieproduktion

Das Kraftwerk Schächental liefert seit Jahrzehnten zuverlässig und nachhaltig Strom. Es ist ein stabiler Faktor in der Urner Energielandschaft. An der Generalversammlung vom 23. März informierte Verwaltungsratspräsident Werner Jauch darüber, dass das KW Schächental im Geschäftsjahr 2016/17 rund 8 Millionen Kilowattstunden Strom produzierte, genug für fast 1800 Haushalte. Diese Jahresproduktion entspricht dem langjährigen Mittelwert.

Im vergangenen Jahr sind auf eidgenössischer Ebene wichtige energiepolitische Entscheide gefallen. Im Mai 2017 hat das Schweizer Stimmvolk die Energiestrategie 2050 des Bundes gutgeheissen, im Januar 2018 sind bereits die neuen nationalen Energieverordnungen in Kraft getreten. «Noch ist unklar, wie die Energiestrategie 2050 umgesetzt werden soll» führt Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Schächental AG, aus. «Es gibt zahlreiche offene Fragen, die geklärt werden müssen: Es braucht beispielsweise ein neues Marktmodell für den Energiemarkt.»

Ein zuverlässiger Wert in einem unsicheren Umfeld
Diese Unsicherheiten sind untypisch für die Energiewirtschaft. Einer der grossen Trümpfe der Schweizer Energieproduktion – vor allem auch durch Wasserkraft – war bisher neben der sauberen, nachhaltigen Produktionsweise ihre Zuverlässigkeit. Diese Zuverlässigkeit und Stabilität auch bezüglich der Kosten waren für die Wirtschaft ein wichtiger Faktor.

«Das KW Schächental ist ein gutes Beispiel für diese Zuverlässigkeit» erklärt Werner Jauch. «Wir hatten im vergangenen Jahr keine Ausfälle und eine sehr hohe Verfügbarkeit». Seit Jahrzehnten liefert das KW Schächental Strom. Es trägt zur Energieversorgung und zur Wertschöpfung in Uri bei, es schafft Arbeit. «Gerade in einer Energiewelt, die immer kurzfristiger denkt, sind die Wasserkraftwerke als feste, langjährige Grössen Felsen in der Brandung. Sie geben dem Energiesystem Schweiz neben allen Veränderungen, die in vielen Bereichen Sinn machen, die notwendige Stabilität. Diese Trümpfe sollten wir nicht ohne Not aus der Hand geben und zu unseren Wasserkraftwerken auch in der neuen Energiewelt Sorge tragen.»