KW Schächen hat wichtige Hürden erfolgreich genommen

Die Kraftwerk Schächen AG kann an ihrer 1. Generalversammlung am 12. März 2018

auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Im Oktober 2017 erhielt das Projekt die Baubewilligung

durch die Gemeinden Schattdorf und Bürglen.

«Nid lugg lah gwinnt» – diese Urner Weisheit hat bei Kraftwerk- oder anderen grossen Infrastrukturprojekten besondere Gültigkeit. Wer heute ein Kraftwerk bauen will, braucht dafür «ä langä Schnüüf». «Um Erfolg zu haben, reicht der lange Atem allein auch nicht aus» weiss Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Schächen AG aus Erfahrung. «Es braucht gründliche und umfassende Projektarbeit, der Zeitplan muss stimmen, das Projekt muss auf das Umfeld abgestimmt werden, es gilt Opportunitäten zu nutzen – und vor allem ist es wichtig, alle Beteiligten frühzeitig zu informieren und mit ins Boot zu nehmen.»

Wichtige Meilensteine erreicht
Beim Kraftwerk Schächen ist diese umfassende und langwierige Vorarbeit aufgegangen und hat sich bezahlt gemacht. Im November 2016 konnte die Kraftwerk Schächen AG gegründet werden. Und im ersten Geschäftsjahr wurden wichtige Meilensteine erreicht. «Die Bauplanauflage erfolgte ohne Einsprachen, die Gemeinden Bürglen und Schattdorf haben dem Projekt die Baubewilligung im Oktober erteilt» führt Werner Jauch aus. 

2020 in Betrieb
Das Projekt ist mit der Baubewilligung sehr gut auf Kurs. «Nid lugg lah gwinnt» gilt aber weiterhin» erklärt Werner Jauch. «Bis wir über der Ziellinie sind wartet noch viel Arbeit auf uns. Aber wenn wir unseren Weg mit dem bisherigen Engagement Ideen weitergehen, uns von den Herausforderungen nicht abschrecken lassen und kreative, innovative Lösungen suchen, bin ich sicher, dass wir das Kraftwerk Schächen 2020 erfolgreich in Betrieb nehmen können.»