Tag der offenen Baustelle beim KW Schächen

Am Samstag, 28. September 2019, lädt die KW Schächen AG zum Tag der offenen Baustelle ein. Das ist eine einmalige Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen des Kraftwerks Schächen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, die Druckleitung ist fast fertiggestellt und auch der Ausbau der Kraftwerkszentrale kommt zügig voran. 3600 Haushalte können ab Ende 2019, wenn das Kraftwerk in Betrieb geht, mit nachhaltigem Strom aus Urner Wasserkraft versorgt werden.

In Bürglen und Schattdorf baut die Kraftwerk Schächen AG das neue Kraftwerk Schächen. Am Samstag, 28. September 2019, lädt die Kraftwerk Schächen AG die Bevölkerung des Kantons Uri von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Baustelle ein. Für Verpflegung mit Wurst und Getränken ist im Festzelt gesorgt. Kinder können die beliebte Hüpfburg zum Herumtoben nutzen. Der Zugang zum Kraftwerk Schächen erfolgt über den Zugang Neuland im Schächenwaldareal. Parkplätze sind signalisiert. Die KW Schächen AG freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Kraftwerk mitten im Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet

Der Schächen wird seit mehr als 100 Jahren zur Stromproduktion genutzt. Zu den bestehenden Kraftwerken Bürglen und Schächental gesellt sich nun das Kraftwerk Schächen. Das neue Kraftwerk nutzt die unterste Kaskade des Schächen und ist eine logische Weiterführung der bestehenden Kraftwerke. Die Lage des KW Schächen mitten im Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet des Urner Talbodens macht das Projekt anspruchsvoll. Beispielsweise muss das Verkehrsprojekt WOV, die West-Ost-Verbindung, mit eingeplant werden. «Es kommt selten vor, dass ein Kraftwerk in unmittelbarer Nähe der künftigen Kundinnen und Kunden gebaut wird», erklärt Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der KW Schächen AG. «Dadurch bietet sich aber auch die einmalige Gelegenheit, am Tag der offenen Baustelle praktisch direkt vor der Haustür hinter die Kulissen eines modernen Kraftwerks zu blicken.»

Eine Investition für Uri

An der KW Schächen AG sind EWA (51 Prozent) sowie der Kanton (34 Prozent) und die Korporation Uri (15 Prozent) beteiligt. Sie investieren rund 21.4 Millionen Franken in das neue Werk. Von der Gesamtinvestition fliessen über 75 Prozent oder 16 Millionen Franken in Form von Aufträgen an Unternehmen in Uri. 40 bis 50 Urner Firmen sind am Bau beteiligt. Die Wasserzinsen aus dem Kraftwerk belaufen sich künftig auf 240’000 Franken pro Jahr. Weiter generiert der Betrieb zusätzliche Steuereinnahmen für die Gemeinden Bürglen und Schattdorf sowie den Kanton Uri plus neue Wertschöpfung für Uri. Und schliesslich sichert das Projekt auch bestehende Arbeitsplätze.